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Aktuelles

06.10.2017
Spielen ist Lernen und Lernen kann Spielen sein!
Begeisterung ist der "Dünger für das Gehirn", wie Gerald Hüther sagt. Die Motivation zu wecken, ist die Kunst...
"Ich höre, und ich vergesse. Ich sehe, und ich erinnere mich. Ich tue, und ich verstehe." (Chinesisches Sprichwort)Legasthenie- und Dyskalkulie-Intensiv-Wochen in Einzelarbeit während der Schulzeit (Wochenende kann einbezogen werden) oder während der Ferien! Zulassung zu Legastheniebehandlung beim Jugendamt Kreis Erding.
Online-, Skype- und telefonische Beratung und Hausaufgabenhilfe während der Schulzeit!
Intensiv-Woche bzw. Nacharbeit in Griechenland auf Anfrage.
Deutsch als Fremdsprache und Alphabetisierung auch für Erwachsene (Zulassung durch BAMF).

"Menschen sind wie Musikinstrumente. Ihre Resonanz hängt davon ab, wer sie wie berührt." (E. Gibson-Gaisser)

Die bayrischen Herbstferien sind ausgebucht. Kontaktieren Sie mich wegen Ferienterminen oder Terminen während der Schulzeit. Frühbucher-Rabatt von 50.- € (bis 15.10.) für die Weihnachtsferien. 

Auswendiglernen und andere Anstrengungen machen wir nicht. Wir machen neue Lernerfahrungen möglich und lernen mehr über unsere Talente, Energie und Entspannung und nutzen unsere Talente zum Überwinden von Problemen!

Landkreis Erding: Sie finden mich in der Baraterliste des Jugendamts (Legasthenie, Dyskalkulie).

Umsetzung moderner wissenschaftlicher Erkenntnisse (Prof. Dr. Gerald Hüther; Spitzer...). Vera Birkenbihl empfiehlt die Davis-Methode.

Arbeit auch mit Hochbegabten und Hochsensiblen - mit viel Einfühlungsvermögen und Kompetenz. Aufbau von Motivation, Verantwortung, Selbstwert, Selbständigkeit. Auch Erwachsene. Arbeit mit Kindern auch in der 1. Klasse vor einer Testung (sie kommen immer mit Freude!).

Verbinden Sie Urlaub mit Lernen! Lern-Coaching an einem Wochenende oder eine Woche Beratung (Legasthenie, Dyskalkulie, Aufmerksamkeitsstörungen...) In Maria Thalheim gibt es viele Spazier- und Radwege, ein Badeweiher und See sind in der Nähe, Bauernhof mit Streichelzoo, Kälberfüttern, Traktorfahren, ein Golfplatz, die hübschen Städtchen Erding, Freising, Landshut... München ist ca. eine Autostunde entfernt.

Lernförderung und Legasthenieberatung /-therapie (Dyskalkulie, AD(H)S, Dyspraxie) in Maria Thalheim (Nähe Erding / München) oder im Kleinwalsertal oder an Ihrem Ort - in den Ferein oder während der Schulzeit.

Erfolgreiche Unterstützung bei Hausaufgaben, Fragen zum Lernen, Bildhaftmachen von Lernstoff auch per Telefon, Skype, E-Mails!

Reichhaltiges Kursangebot! Fragen Sie nach!

Beratung in Firmen ( Kindergruppe, Legasthenie-Beratung, Lern-Coaching).

Neu:Begleitung von Kind und Eltern beim Schriftsprach-Erwerb in der sensiblen Phase für das Lesenlernen: in Kindergarten oder Vorschule.

Bei Bedarf Malen nach Arno Stern,

Radionik zur Auflösung von Blockaden, Unverträglichkeiten...

 
Lernlust statt Schulfrust!
Wir brauchen einen Strukturwandel - wie er gelingt? Ideen dazu aus meiner Mitschrift.

Lernen ist Beziehung.

Aus meiner Mitschrift bei der sehr bewegenden Veranstaltung in München am 24.1.2013 mit dem Neurobiologen und Hirnforscher Prof. Dr. Hüther, Schuldirektorin Margret Rasfeld, Schülern und Schülerinnen und Stern-Reporter und Buchautor Manfred Hauser.

Wir brauchen Wertschätzung und Anerkennung! Gegen sein besseres Wissen und Gewissen zu handeln ist der größte Burnout-Faktor (Lehrer!). Wir müssen unseren eigenen Fragen nachgehen.

Es gibt einen heimlichen Lehrplan im Schulsystem:  Mach, was ich dir sage!  Damit wurden wir zu Pflicht-Erfüllern erzogen   wohin das führen kann, hat der Nationalsozialismus gezeigt. Es herrscht eine unglaubliche Selektion, die Konkurrenz fördert. Eltern setzen schon Kindergärtler unter Druck. Hingabe, Leidenschaft und Lust am Entdecken werden verhindert. Voraussetzungen für Innovation sind: selbständiges Denken, Urteilskraft, Persönlichkeitsstärke, Mut. Fragend die Welt erobern!

Lernen ist Beziehung, aber Schule ist ein Beziehungs-Verhinderungssystem mit seinen Jahrgangsklassen und Lehrerwechsel nach 45 Minuten. Wir brauchen einen Struktur-Wandel! Margret Rasfeld  bricht erfolgreich mit den Lernkonventionen. Sie hat die Fächer  Herausforderung  und  Verantwortung  erfolgreich eingeführt. Kinder erfahren: Erwachsene trauen mir etwas zu!

Wir sind in einem radikalen gesellschaftlichen Wandel, den es zu überleben gilt und einem radikalen Umbau der Arbeit! Es fehlt nicht an Wissen, sondern an Handlungsfähigkeit! Dazu müssen Metakompetenzen gelernt werden: Impulskontrolle, Einschätzen von Tatsachen, Planen von Handlungen, Zusammenarbeit, Abschätzen von Folgen, Empathie-Fähigkeit, sich spüren, scheitern lernen, Umgang mit Andersartigkeit.

Die Herzkraft der Kinder holt bei Erwachsenen verschüttete Visionen hoch! Schüler helfen in Kindergärten, Grundschulen, Schüler machen Lehrer-Fortbildung (bis an PH Salzburg), Schüler coachen Manager! Es gibt einen Wandel in großen Unternehmen hin zu Beziehungskultur mit Gelingens -Bedingungen für Vertrauen. Auf der Bühne haben jugendliche Schüler Prof. Hüther umarmt.

Prof. Dr. Hüther (aus meiner Mitschrift):

Um den Strukturwandel hinzukriegen, müssen wir wissen, wie er zustandekam. Wir müssen unsere Vorstellungen ändern!

Das Gehirn entwickelt sich aus sich selbst heraus   wir können nur Bedingungen schaffen, dass es sich entfaltet. Es gibt kein Erziehen, kein Unterrichten, kein Belehren!

Voraussetzung für Innovation: Nicht mehr an das Alte glauben:

  • Kinder lernen nicht alles, sondern nur, was ihnen wichtig ist! Wir müssen ihnen Inhalte bedeutsam machen. Das Gehirn ist kein Muskel   Trainieren ist sinnlos! Das Gehirn als sich selbst organisierendes System braucht  Dünger  (neuroplastische Botschaft)   das ist Begeisterung. Etwas muss unter die Haut gehen! Intellekt alleine genügt nicht.
  • Kinder können nicht immer lernen. Gefühle von Demütigung, Traurigkeit, Ausgeschlossen sein, verhindern Lernen. Das Gehirn hat sich bereits in der Embryonalzeit so entwickelt, dass es später das Bedürfnis nach Bindung und nach Entwicklung gibt. Schüler erleben sich im Schulsystem als Objekt, nicht zugehörig, nicht herausgefordert wirksam. Das fördert Suchtverhalten und Machtgelüste. Auch AD(H)S.(Belohnungen und Bestrafungen sollen Emotionalität erreichen..)
  • Es kommt im Leben nicht darauf an, Wissen zu häufen, sondern darauf, jemand zu werden, der wissen will! Es geht um das Entwickeln von Haltungen und Überzeugungen. Dazu kommen wir nicht durch Bestrafungen und Belohnungen. Ein kognitives und emotionales Netzwerk muss gleichzeitig aktiviert werden, um günstige Erfahrungen zu machen. Wir müssen warten können. Wir müssen Matakompetenzen (siehe oben)lernen, um ein gelingendes Leben zu führen.
  • Kinder sind nicht verschieden begabt! Jedes Kind ist hochbegabt. Das heißt, dass jedes Kind schon bei der Geburt ein optimales Gehirn zu seinem Körper passend hat, es ist ein perfektes Zusammenspiel. Wir müssen eine gute Beziehung zum Körper fördern, Körpererfahrungen ermöglichen. Wir müssen jedes Kind in seinen Talenten berühren, auf Augenhöhe gehen! (Z.B. Kinder mit Trisomie 21 kann man sonst gar nicht erreichen, man kann nichts eintrichtern.)
  • Wettbewerb fördert nur etwas, das schon da ist, er lässt nichts Neues entstehen. Gefördert werden Narzismus und selbstsüchtige Egozentriker.

Die Zeit der Einzelkämpfer ist vorbei! Der Lernende braucht die Erfahrung der einzigartigen Fähigkeiten, um zu etwas Großem beitragen zu können. Die Berichte der Schülerinnen und Schüler von Margret Rasfelds Schule schildern es eindrucksvoll! Dazu gibt es Videos. Kinder wollen etwas leisten, sie wollen bedeutsam sein! Unsere Kinder sind unsere Zukunft!

 
Gute Schulen; deutscher Schulpreis
Welche Fragen können wir stellen? (Vielleicht haben Sie ja noch weitere Fragen?) Welche Kriterien muss eine gute Schule erfüllen? Wie sollte ein guter Lehrer sein?
  • Was wird getan, um Ausgrenzung und Erfahrungen von Demütigungen (Schüler untereinander oder Lehrer-Schüler) zu verhindern?

  • Setzt die Schule sich selbst (und ihren Lehrern und Fachbereichen) Ziele? Werden die Ziele öffentlich kommuniziert?
  • Wie wird für die Einhaltung der Ziele gesorgt?

  • Werden die Erkenntnisse moderner Hirnforschung mit in den Unterricht einbezogen? (Wird die Inklusion erfolgreich umgesetzt?) Also: Lernen Schüler, mit Stress umzugehen? Lernen sie, sich beim Lernen zu entspannen? Gibt es individuelles Lernen? Gibt es Lernformen, durch die Schüler Zusammenarbeit lernen? Soziales Lernen, emotionales Lernen? Wie geht man um mit Schülern, die aus dem  Rahmen fallen  (Legasthenie )?

  • Vergleicht sich die Schule mit anderen, gibt es einen Austausch und ein Lernen voneinander?

  • Wie sucht die Schule Lehrer aus?

  • Wie belohnt die Schule gute engagierte Lehrer?

  • Wie sorgt die Schule dafür, dass sie für Lehrer attraktiv ist?

  • Dürfen Schüler Kritik üben? Gibt es ein demokratisches Klima?  

  • Wie lernen Schüler Verantwortung? Welche Herausforderungen gibt es, um Selbständigkeit und eigenständiges Denken zu lernen?

     

Ein guter Lehrer ...

  • ist sozial kompetent

  • hört geduldig zu und kann mit Stress umgehen

  • redet offen, kritisiert fair und nimmt auch selbst Kritik an

  • ist aufgeschlossen und lässt sich im Gespräch auf andere ein.


    In eurer Begründung könnt ihr euch aber auch an den festgelegten Kriterien, was eine Lehrkraft können soll, orientieren:

    Lehrerinnen und Lehrer 

     

  • sind Fachleute für das Lehren und Lernen:
    Sie sind Experten in ihrem Fach und ihr Unterricht ist abwechslungsreich.

  • sind Erzieher im Unterricht und Schulleben:
    Sie verteilen Anerkennung und Kritik, sie übertragen den Schülerinnen und Schülern Verantwortung

  • nehmen ihre Aufgabe wahr zu beraten und zu beurteilen:
    Sie behandeln jeden Schüler fair

  • entwickeln sich ständig weiter:
    Sie haben immer ein offenes Ohr für neue Ideen und lernen ständig Neues.

  • sorgen dafür, dass die Schule sich positiv entwickelt:
    Sie denken darüber nach, wie es an der Schule besser und interessanter werden kann."

    (lehrerpreis.de) 

     

Auszug aus bildungsklick, 19.1.2015:

"Deutscher Schulpreis

Zwanzig Schulen sind nominiert

Preisverleihung im Juni 2015

Seit dem Start des Programms haben sich über 1.500 Schulen für den Preis beworben. Bei der Entscheidung über die Preisträger bewertet die Jury sechs Qualitätsbereiche:, Leistung, Umgang mit Vielfalt Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution. Diese sechs Kriteriensind inzwischen als Kennzeichen für gute Schulqualität über die Grenzen Deutschlands hinaus anerkannt."



 
Werbewind 2006